Was sollte ich beim Carsharing beachten – Tipps zum Jahresanfang 2020

CarsharingBlog 13. Januar 2020 0
Was sollte ich beim Carsharing beachten – Tipps zum Jahresanfang 2020

Immer mehr Menschen nutzen Carsharing, dennoch ist die Zurückhaltung groß. Aktuell sind es über 2,5 Millionen Autofahrer, die zumindest gelegentlich auf diese Angebote zugreifen. Das mag auch daran liegen, dass die Angebote zwischen den Anbietern groß und unübersichtlich sind. Einige Nutzer bemängeln sogar die großen Aufkleber auf den Autos, die auf das Carsharing Angebot hinweisen und somit nicht besonders beliebt sind.

Vor allem für diejenigen, die kein Auto besitzen oder diese Kosten ganz bewusst einsparen wollen, zählt das Mietangebot zu einer beliebten Dienstleistung, die häufiger mal genutzt wird. Das Carsharing weiteres Potenzial hat, liegt auch daran, dass es derzeit keine Alternative zum Auto gibt. Busse und Bahnen sind meistens so überfüllt, dass sie sich nicht als Ersatz eignen. Carsharing, Fahrdienste und Mitfahrzentralen sind dann eine gute Möglichkeit. Feste Regeln und klare Strukturen gibt es dabei aber kaum. Viele Player befinden sich in einem Markt, der sich noch nicht geordnet hat. Zu vieles ist noch unklar.

Für wen eignet sich Carsharing überhaupt

Das Angebot richtet sich vor allem an jene, die weit weniger als 10.000 Kilometer im Jahr fahren und ab und zu einmal ein Auto benötigen. Also nicht jeden Tag. Vor allem junge Menschen (unter 30) nutzen das Angebot. Wer das erste Mal nach einem geeigneten Anbieter sucht, sollte sich umfassend informieren.
Dazu gehört zum Beispiel das Einsatzgebiet des Anbieters? Wie gut kann ich meine geplanten Ziele erreichen und diese ggfls. auch mit dem öffentlichen Nahverkehr kombinieren?

Carsharing ist auch in gewisser Hinsicht ein Luxusangebot. Also vor allem für jene, die es sich leisten können, Bus und Bahn zu nutzen.

Auch der Blick in die AGB macht Sinn. Kosten vergleichen kann lohnen. Wer sich eine Übersicht für sein Wohngebiet verschafft, kommt meistens zu der Erkenntnis, dass mehrere Anbieter sinnvoll sind. Auch das System ist wichtig. Einige Anbieter verwenden ein stationsbasiertes Carsharing, wobei die Fahrzeuge auf einem festen Platz abgestellt werden. Das hat zur Folge, dass die Autos wieder auf eben jenen Parkplatz abgestellt werden müssen. Für viele Nutzer bedeutet das einen Zusatzweg, der Zeitverlust mit sich bring. Für eine kurze Fahrt lohnt das kaum, für längere Fahrten hingegen schon. Das Free-Floating-Angebot (Abstellen in einem festgelegten Bereich) ist schon wesentlich beliebter, lässt sich aber nur in Großstädten finden.

Auf was sollte ich achten:

  • Mitgliedskonditionen
  • Preis pro Stunde
  • AGB (genau durchlesen!)
  • Stationsbasiertes oder Free-Floating?

Für eine sichere und erfrischende Fahrt, sollte das Fahrzeug vor der Abfahrt auf Schäden inspiziert werden. Mögliche Beschädigungen sollten vor der Abfahrt gemeldet werden. Nicht alle Anbieter warten die Fahrzeuge regelmäßig. Dafür sind die Gewinne zu klein.

Die Kosten im Blick

Carsharing kann günstig sein, muss es aber nicht. Es kommt auf die Kostenstruktur an. Manche Anbieter verlangen eine feste Mitgliedsgebühr im Monat, andere verlangen nur eine einmalige Anmeldegebühr. Gebucht wird dann über das Smartphone oder einfach fernmündlich. Abgerechnet wird die Fahrt nach Strecke oder Zeit. Die Stundenpreise variieren stark. Von 4 – 9 Euro (stationsbasiertes) und zwischen 12 – 19 Euro beim Free-Floating. Momentan ist bei allen Anbietern der Kraftstoff inklusive. Häufig sind nur kleinere Autos vorzufinden.

Die größten Anbieter im Blick

  • Car2Go
  • DriveNow
  • Flinkster
  • Cambio
  • Book B Drive
  • Teil Auto
  • Stattauto München

Die größten Anbieter sind Car2Go und DriveNow mit zusammen über 20.000 Fahrzeugen. Das Carsharing Modell wirft für viele Anbieter aber kaum Gewinne ab, so dass einige der Anbieter in den nächsten Jahren verschwinden werden.

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