DriveNow zieht Bilanz zur Europäischen Mobilitätswoche

CarsharingBlog 16. September 2016 0
DriveNow zieht Bilanz zur Europäischen Mobilitätswoche

Die von der Europäischen Kommission ins Leben gerufene Europäische Mobilitätswoche startet heute am 16.09.2016 und soll nachhaltige Mobilität näherbringen. Dazu finden in teilnehmenden Kommunen Aktionen wie Umnutzung von Parkplätzen und Straßenraum, Einweihung neuer Fuß- und Radwege , Elektro-Fahrzeuge Probefahrten, Schulwettbewerbe und mehr statt.

DriveNow hat hierzu einige Zahlen veröffentlicht, die die positiven Auswirkungen von Carsharing auf die Mobilität belegen. Sebastian Hofelich, Geschäftsführer von DriveNow: “Carsharing leistet einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des privaten PKW-Besitzes und zur Entlastung urbaner Verkehrsprobleme. Von Anfang an war es unser Anliegen, die Mobilität in Städten nachhaltig mitzugestalten und entlastende Wirkungen auf Verkehr und Emissionen zu erzielen. Dass Carsharing nachhaltig wirkt, können wir inzwischen wissenschaftlich belegen.”

Forschungsprojekte zeigen entlastende Wirkung

Am Beipiel einer Studie der Stadt Wien ersetzt ein Carsharing-Fahrzeug durchschnittlich fünf private Fahrzeuge – andere Untersuchungen geben hier auch weit höhere Zahlen an. In London hat eine Umfrage unter 4000 Carsharing-Nutzern ergeben, daß der private PKW-Besitz um ein Drittel reduziert werden konnte. Die Langzeitstudie „WiMobil – Wirkungen von E-Carsharing Systemen auf Mobilität und Umwelt in urbanen Räumen“ der Universität der Bundeswehr München und des Instituts für Verkehrsforschung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt, daß Carsharing Entlastung bei den Themen Parkdruck, Flächenbedarf, Fahrleistung und Emissionen bringen kann.
Auch in München zeigt eine von der Stadt in Auftrag gegebene EVA-CS-Studie mit team red Deutschland GmbH, TU Dresden und omnitrend GmbH beeindruckende Effekte. So haben 11,6% der Müncher Carsharing-Kunden ein privates Fahrzeug abgeschafft und bei 39,8% wurden auf die Anschaffung eines neuen PKW verzichtet.

Dies wirkt sich besonders auf die angespannte Parkraumsituation in Ballungsräumen aus.

Emissionsreduzierung durch Elektromobilität

Für Elektrofahrzeuge ist Carsharing ein wichtiges Wachstumsinstrument, immerhin bedeutet es für viele den ersten Kontakt mit der neuen Technologie. Durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen in der Carsharing-Flotte kann der CO2-Ausstoß reduziert werden. Nico Gabriel, Geschäftsführerkollege von Hofelich: “Wir sind der Überzeugung, dass Elektrofahrzeuge die logische Weiterentwicklung des nachhaltigen Carsharing-Gedankens sind. DriveNow ist trotz oft noch mangelnder Elektro-Ladeinfrastruktur in den vergangenen Jahren in Vorleistung gegangen und bietet damit einen der leichtesten Zugänge zu Elektromobilität für eine breite Zielgruppe.”

Laut Angaben von DriveNow haben rund 200.000 Kunde ihre erste elektrische Fahrt mit Fahrzeugen des Carsharing-Anbieters absolviert.

Wichtig ist die Infrastruktur

Für den Erfolg der Elektromobilität muß vor allem die Infrastruktur an Ladestationen vorhanden sein, so erklärt Nico Gabriel: “Es muss gelingen, dass Kommunen, Versorger, Betreiber und Nutzer der Infrastruktur an einem Strang ziehen. Wir leisten unseren Anteil und teilen mit den Kommunen unsere Erfahrungen aus dem Betrieb einer der europaweit größten Elektroflotten.”

 

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